Angeln auf Fanø - Das sollten Sie wissen

Angeln auf Fanø macht Anfängern und eingefleischten Anglern gleichermaßen Spaß. Auch wenn es viele nicht erwarten: Die Nordseeinsel hat verschiedene Spots, an welchen eine Vielzahl an verschiedenen Fischen zu finden ist. Vorrangig lassen sich Plattfische, Makrelen und Aale fangen. 

Aber auch Meerforellen, Lachse, Hornhechte, Meeräschen und Wolfsbarsche tummeln sich rund um die Insel. 

Angeln auf Fanø

Viele Angler versuchen Ihr Glück direkt im Hafen in Nordby. Es gibt aber auch die Möglichkeit in Sønderho im Süden der Insel oder am Fanø Angelsee Fische zu fangen. 

In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick der Spots, erhalten Informationen zum Thema Angelschein und welche Fische Sie wann und mit welchem Köder am besten fangen können.

Ferienhaus auf Fanø

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Angeln auf Fanø am Fanø Angelsee

Im Fanø Angelsee bzw. dem Fanø Fiskesø lassen sich hauptsächlich Forellen fangen. Er befindet sich zwischen Fanø Bad, Nordby und Rindby im Norden der Insel.

Es dürfen nicht mehr als drei Fische am Tag gefangen werden. Der Angelsee hat eine Größe von etwa 9.500m² und am tiefsten Punkt eine Wassertiefe von 6 Metern.

Neben dem See finden Sie Toiletten, einen Kiosk und eine Reinigungsstation. Der Fanø Angelsee hat zwischen Juni und September geöffnet.

Fanø Angelsee

Anfänger können sich eine Ausrüstung vor Ort ausleihen. Das Angeln ist hier auch ohne einen Angelschein möglich. Eine Angelrute kann man für 30 Kronen (ca. 4€) vor Ort ausleihen.  

Kosten

Angeln im Hafen von Fanø in Nordby

Direkt im Hafen, indem auch die Fanø Fähre anlegt sieht man immer wieder Angler. Gerade bei Hochwasser tummeln sich hier immer wieder einige Fische. 

Plattfische, Makrelen und Aale werden an dieser Stelle am häufigsten gefangen. Um Angeln zu dürfen wird an dieser Stelle ein in Dänemark gültiger Angelschein benötigt.

Angler im Hafen von Nordby

Angeln in Sønderho

Der ehemalige Hafen in Sønderho im Süden von Fanø eignet sich heute wunderbar zum Angeln. Diese Stelle eignet sich besser für Fortgeschrittene Angler und nicht so sehr für Anfänger.

Auch hier gilt zu beachten, dass ein Angelschein benötigt wird.  Makrelen und Meeräschen kommen an dieser Stelle vermehrt vor.

Angeln in Sønderho

Angelschein für das Angeln auf Fanø

Für das Angeln auf Fanø außerhalb des privaten Angelsees wird ein Angelschein benötigt. Dieser kann für einen Tag, eine Woche oder ein ganzes Jahr erworben werden. Die Einnahmen, die dadurch erzielt werden, fließen übrigens in die Ansiedlung von Fischen und in die Wiederherstellung von Fließgewässern, um den Fischbestand aufrecht zu erhalten.

Angelschein beantragen

Den Schein kann man ganz einfach Online beantragen. Anschließend kann man ihn sich zuschicken lassen. Wenn man schon vor Ort ist kann man ihn allerdings auch selbst ausdrucken oder auf dem Smartphone speichern.

Kosten

Die Karten können in ganz Dänemark zum Angeln genutzt werden. Sie haben die Wahl aus folgenden drei Varianten:

Welche Fische kann man wann fangen?

  • Plattfische: Sind vermehrt zwischen Sommer und Herbst auf Fanø zu finden (Im Herbst meist größere)
  • Makrelen: Zwischen Juli und September gibt es ein vermehrtes Vorkommen
  • Aale: Können am besten im Sommer gefangen werden
  • Forellen: Zwischen März und Mai und September und Oktober zu finden
  • Hornhechte: Zwischen Mai und September rund um die Insel zu finden, im Sommer am meisten zu finden
  • Meeräschen: Zwischen Juni und September vermehrt zu finden
  • Wolfsbarsche: Zwischen Juli und September zu fangen

Köder

Je nachdem welcher Fisch beim Angeln auf Fanø gefangen werden soll, eignen sich unterschiedliche Köder.

Meeräschen beispielsweise können sehr gut mit der Pose, Garnelen oder Weißbrot angelockt werden.

Ansonsten werden häufig Watt- oder Tauwürmer verwendet, um die Fische anzulocken und anschließend im besten Fall auch an Land zu holen.

Angel und Köder

Angeln auf Fanø - Fazit

Auch wenn Fanø vielleicht nicht dafür bekannt ist: Die Insel im Wattenmeer eignet sich auf jeden Fall zum Angeln. Beim Angeln auf Fanø sollte man sich natürlich an die Regeln des Landes halten und nur mit gültigem Angelschein losziehen oder alternativ auf den privaten Angelsee ausweichen.

Die besten Tipps erhalten Sie aber sicherlich von den Anglern vor Ort! Fragen Sie doch ruhig mal ein bisschen die anderen Angler, die Sie sehen und dann gibt es vielleicht noch den ein oder anderen Geheimtipp, den wir noch nicht kennen. In diesem Sinne: Petri Heil.