Nordby - Ankommen auf Fanø

Nordby ist der erste Ort, dem man begegnet, wenn man mit der Fanø Fähre auf die Insel kommt. Eine Reihe von wunderschönen Häusern führt durch den kleinen Ort im Hafen.

Nordby ist sozusagen die “Hauptstadt” Fanøs. Hier findet man unter anderem das Rathaus der Insel, Banken, eine Schule und einige Geschäfte.

Nordby

Seehunde und Robben im Hafen von Nordby

Neben einer Vielzahl an Vögeln, lassen sich häufig im Hafen von Nordby auch Seehunde und Robben an einer kleinen Sandbank bestaunen. Bei gutem Wetter tummeln sich einige von Ihnen auf der Sandbank und sonnen sich. 

Häufig begrüßen Sie so die Urlauber, die auf die Insel kommen und verabschieden die Urlauber, die leider schon wieder den Weg nach Hause antreten müssen. Zudem kann man an der Hafenpromenade ans Festland in Esbjerg schauen. Gerade abends bilden die vielen Lichter des Festlandes eine schöne Skyline.

Robben in Nordby
© Jan Vejvad Christensen

Fußgängerzone in Nordby

Nordby ist umgeben von der schönen und rauen Natur Dänemarks. Enge Gassen, die sich an den pastellfarbenen Häusern vorbeischlängeln und eine kleine Einkaufsstraße mit Fachgeschäften, machen das Dorf zu einem Touristenziel.  

In Nordby gibt es kaum Ferienhäuser, sondern eher die Häuser der Einwohner der Insel. Die kleine Fußgängerzone ist als Tagesausflug aber vor allem bei den Urlaubern sehr beliebt.

Nordby
© Jan Vejvad Christensen

Gassen und Geschäfte in Nordby

Obwohl Nordby auf Fanø nur ein kleines Dorf ist, führen kleine Gassen vom Hafen zu einer schönen Fußgängerzone. Hier gibt es zwischen den tollen alten Häusern einige Geschäfte, Cafés und vieles mehr. 

Es gibt unter anderem eine Glasbläserei und einen Bernstein-Laden in der Fußgängerzone. Zudem gibt es auch hier diverse Möglichkeiten zum Essen und zum Shopping auf Fanø. Auch eine Bank und Geldautomaten sind in der Fußgängerzone zu finden.

Marktplatz
© Jan Vejvad Christensen

Regionale Produkte und Essen in Nordby

Es gibt zudem Läden, die lokale und regionale Delikatessen anbieten. Machen Sie ihren Weg durch die Einkaufsstraße und entdecken Sie beispielsweise das RudbecksHier gibt es typische lokale Delikatessen. 

Ansonsten gibt es zahlreiche kleine, urige Geschäfte in denen Souvenirs, Antiquitäten und regionale Artikel gekauft werden können. Auch der mehrfach ausgezeichnete Slagter Christiansen (Schlachter) ist definitiv einen Besuch wert.

Nordby am Abend
© Jan Vejvad Christensen

Einkaufen, Kaffee trinken und Bier zur Abkühlung

Zudem gibt es ein Museum, einen Supermarkt, einen Arzt und eine Schule in Nordby.

Für eine kleine Pause bietet sich eins der reichlichen Cafés an. Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, besuchen Sie eins der zahlreichen Restaurants. In allen Restaurants können regionale Gerichte probiert werden. 

Im Fanø Bryghus werden nach einem anstrengenden Tag Kaltgetränke serviert. Das schöne Brauhaus ist für seine große Auswahl an Bieren bekannt.

Fanø Bryghus in Nordby

Einwohner

In Nordby leben die meisten der Inselbewohner (ca. 3400 im Jahr 2019). Sie nennen sich Fanniker. 

Viele der Einwohner leben vom Tourismus auf der Insel oder Arbeiten in Esbjerg und treten ihren Weg zur Arbeit mit der Fähre an.

Einmal im Jahr feiern die Einwohner Nordbys übrigens die traditionsreichen Fannikertage, bei welchen sie vor allem ihre Vergangenheit huldigen.

Fannikertage
© Jan Vejvad Christensen

Geschichte von Nordby

Viele der Häuser wurden bereits im 19. Jahrhundert erbaut und stets gut gepflegt. Einige Häuser sind alte Kapitänshäuser. Dadurch erhält Nordby einen ganz besonderen Charme und strahlt eine angenehme Ruhe aus.

Die Geschichte von Nordby ist aber vor allem durch die Schifffahrt geprägt. Die meisten Einwohner waren ab 1800 im Schiffsbau tätig oder gingen an Bord von Schiffen. 

Nordby auf Fanø
© Jan Vejvad Christensen

Die Bedeutung der Schifffahrt

Um 1850 war der Hafen in Nordby einer der wichtigsten in ganz Dänemark. Die Segelschiffe wurden allerdings nur aus Holz hergestellt und mit Einführung von Schiffen aus Metall und Stahl endete auch die Zeit der Schiffsbauer auf Fanø.

Das letzte Schiff verließ eine Werft auf Fanø im Jahr 1896. Durch die Schifffahrt gelangten viele verschiedene Dinge aus aller Welt auf die Insel.

Schifffahrt
Fayence-Hunde

Auch die Fayence-Hunde kamen so nach Fanø. Die Seeleute hatten die Figuren von England mitgebracht. Sie wurden in die Fenster gestellt und wenn der Blick aus dem Fenster hinaus zeigte, war der Mann gerade auf hoher See. Wenn der Hund mit dem Blick nach innen platziert wurde, war der Seefahrer wieder Zuhause. 

Auch heute noch sind Sie auf der ganzen Insel in den Fenstern zu finden. Werfen Sie also ruhig Mal einen Blick in die Fenster in Nordby und schauen Sie nach den Fayence-Hunden. Übrigens: Es gibt auch eine große Statue von Ihnen, direkt am Anlieger im Hafen.

Fayence-Hunde auf Fanø
© Jan Vejvad Christensen

Fazit

Der kleine Ort Nordby auf Fanø steht für Abwechslung, aber auch für Vielfalt, wie die Pride Parade  (auf dem Foto zu sehen) beweist. Spaß bringt z.B. ein gemütlicher Spaziergang entlang der Einkaufsstraße, ein Café am Hafen oder eine Fahrradtour entlang der Küsten. 

Nordby ist für Touristen eine einzigartige Mischung aus Kultur, Naturerlebnis und Action. 

Tipp: In Nordby beginnt die Suche nach dem Troll auf Fanø. Ein Besuch lohnt sich! 

Fanø Pride Parade
© Jan Vejvad Christensen
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